Interkultureller Garten

Hast du den Begriff „interkultureller Garten“ schon einmal gehört?

Der interkulturelle Garten wird auch als internationaler Garten bezeichnet und ist ein Projekt, bei dessen Konzept die Integration und das interkulturelle Lernen im Fokus stehen.

In diesem Beitrag erhältst du weiterführende Informationen zum interkulturellen Garten, welche Ziele hier verfolgt werden und wo es solche Gärten in Deutschland und der Schweiz gibt. Den besten Garten empfehlen wir dir am Ende des Beitrages natürlich auch.

Was ist ein interkultureller Garten?

Die Idee der interkulturellen Gärten entstand Anfang der 90er Jahre in größeren Städten. Die Metropolen der Welt Buenos Aires, Tokio und New York waren hier die ersten Vorreiter.

Die Gartenprojekte, die in ein Stadtbild eingefügt werden, dienen der Völkerverständigung und des interkulturellen Lernens. Das harmonische Gartenkonzept beinhaltet auch ansehnliche Holzgartenbänke und eine stilvolle Flora.

Gartenbank im Wald

Welche Ziele verfolgen internationale Gärten?

Das primäre Ziel ist das gemeinsame Gärtnern und Freizeitaktivitäten zusammen zu verbringen. So wird der soziale Kontakt zwischen Migranten und Einheimischen hergestellt und fördert so das interkulturelle Lernen der verschiedenen Kulturen.

Flüchtlinge können so ideal in die Gemeinschaft integriert werden. Zudem erfahren sie etwas über die Erhaltung und die Nutzung von Pflanzen und Gartengut.

Der Kontakt und damit ein Stück weit die Integration werden durch die Gartenprojekte angestoßen. Sie bilden eine ideale Basis für das soziale Miteinander zwischen Einheimischen und Flüchtlingen.

Natur lässt sich hautnah erleben. Durch diesen „grünen“ Aspekt ist es ein Leichteres, den sozialen Kontakt von Einheimischen und Migranten herzustellen. Zudem bilden die Gärten auch einen weiterführenden Treffpunkt für andere Angebote.

Hierzu gehören Praktika in gartentechnischen Betrieben, Sprachkurse, Lernangebote und Familienbetreuungen.

Brücke über einen Fluss im Park

Wo gibt es interkulturelle Gärten in Deutschland?

Das Pilot-Projekt in Deutschland startete 1996 in Göttingen. Der Beginn erfolgte mit 3 interkulturellen Gärten. Heutzutage sind es in Göttingen fünf Gärten, die von Familien aus rund 20 Ländern aufgesucht werden.

Seit 2009 gibt es deutschlandweit bereits über 80 interkulturelle Gärten. Man kann hier sozusagen von einer sozialen Bewegung sprechen. Weitere 60 Gärten befinden sich aktuell im Aufbau. Die Stiftung namens „Stiftung Interkultur“ in München koordiniert über 100 Gartenprojekte weltweit.

Hier findest du weitere tolle Gartenprojekte: Übersicht aller interkulturellen Gärten in Niedersachsen.

Wo gibt es interkulturelle Gärten in der Schweiz?

In Bern gibt es zwei besondere Anlaufstellen im Bereich der Völkerverständigung und der Integration.

Projekt: Haus der Religionen Bern.

Projekt: HEKS Neue Gärten.

Welcher interkulturelle Garten ist zu empfehlen?

Wenn du dir einen solchen interkulturellen Garten auch mal anschauen möchtest, empfehlen wir dir natürlich nur das Beste. Es handelt sich um das Gartenprojekt in Aalen.

Hier kannst du dir anschauen, was dich dort erwartet:

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